rolandbürki. Der
Neustart der Breitenbacher Fasnacht erwies sich als goldrichtig: Die Finanzen
sind wieder im Lot und der Umzug wird immer beliebter.
„Jetzt verspüre ich kein Herzklopfen mehr, wenn ich an die
Zukunft unserer Fasnacht denke“, zeigt sich Berno Haberthür, Aktuar des neuen
Breitenbacher Fasnachtskomitees, an der Medienorientierung vom 11. 11. erleichtert.
Der Neustart vom vergangenen Sommer habe sich bezahlt gemacht, fügt Komiteepräsident
Christoph Bessire nicht ohne Stolz bei.
Das gute Feedback von Cliquen und Guggen sei jedenfalls ein
Aufsteller. Mitte August 2008 hatten Bessire und Haberthür zusammen mit David Borer,
Dominik Jeker und Claudio Spaar kurzerhand ein neues Komitee auf die Beine
gestellt, als ganz Breitenbach nach dem Abtauchen des alten Komitees um seine
traditionelle Hirzenfasnacht bangte. "Wir starteten mit einem vom alten
Komitee überlassenen Kapital von 47 Franken in die Fasnacht 2008, erinnert sich
Kassier Dominik Jeker. Noch offene Rechnungen hätten das bescheidene Guthaben
aber unversehens in ein Minus von 1400 Franken abstürzen lassen.
Da habe nur noch ein Überbrückungskredit der Gemeinde die
Fasnacht 2009 retten können, verdeutlicht Jeker die Schwierigkeiten. Dank einem
tollen Plakettenverkauf sei die Kasse heute wieder im Lot und ein neuerlicher Gemeindekredit
nicht mehr nötig, gibt der Kassier für die Fasnacht 2010 Entwarnung.